Gesponserte Posts oder E-Mailing? Was funktioniert wirklich besser

Begrenztes Budget und nur ein Kanal möglich? Erfahren Sie, wann gesponserte Posts sinnvoll sind und wann E-Mail-Marketing die bessere Wahl ist.

Gesponserte Posts oder E-Mailing? Was funktioniert wirklich besser

Wo klicken die Menschen wirklich?

Sie stehen vor einem Dilemma, das jeder Eventorganisator mit begrenztem Budget kennt: in einen gesponserten Facebook-Post investieren oder eine weitere E-Mail an die eigene Datenbank senden? Nicht jeder gesponserte Post funktioniert. Nicht jedes Mailing trifft ins Schwarze. Aber beide haben ihren Platz – sofern Sie Ziel, Inhalt und Timing richtig wählen.

Anstatt wahllos Geld in verschiedene Kanäle zu investieren und auf das Beste zu hoffen, lohnt es sich, strategisch zu planen. Schauen wir uns an, wann jeder dieser Kanäle wirklich funktioniert.

E-Mail-Marketing an die Datenbank – Ihre Beziehung, Ihre Regeln

E-Mail-Marketing ist wie ein Gespräch mit einem alten Bekannten. Es funktioniert am besten, wenn Sie bereits eine Beziehung zum Empfänger aufgebaut haben. Hier geht es nicht um "zwanghaft gesammelte" Kontakte aus verschiedenen Quellen, sondern um eine echte Datenbank von Menschen, die bewusst Ihre Nachrichten erhalten möchten.

Wann E-Mail-Marketing am besten funktioniert:

Wenn Sie zyklische Marketing-Schulungen organisieren und eine Datenbank von 500 Personen haben, die sich für Ihre früheren Veranstaltungen angemeldet haben, kann ein Mailing über die neue Auflage eine Öffnungsrate von 35-40% erreichen. Warum? Weil diese Personen Sie bereits kennen und Ihrer Marke vertrauen.

E-Mail-Marketing funktioniert hervorragend, wenn Sie die Botschaft an ein spezifisches Segment anpassen können. Beispiel: Sie senden Informationen über eine HR-Konferenz an HR-Fachkräfte aus Ihrer Datenbank und nicht an alle Kontakte. Ein solches gezieltes Mailing kann bis zu 15% mehr Anmeldungen generieren als eine Nachricht an die gesamte Datenbank.

Bedenken Sie jedoch: E-Mail-Marketing ist ein Beziehungswerkzeug. Wenn Sie sich vorher nicht um den Kontakt zu Ihrer Datenbank gekümmert haben, erwarten Sie keine Wunder bei der ersten Verwendung.

Gesponserte Posts – wann sich die Investition in Reichweite lohnt

Werbung in sozialen Medien ist eine ganz andere Geschichte. Es ist wie rufen auf einem überfüllten Marktplatz – Sie müssen laut und attraktiv genug sein, damit sich jemand umdreht und zuhört.

Gesponserte Posts sind sinnvoll, wenn:

Sie neue Zielgruppen erreichen möchten, die vorher noch nichts von Ihnen gehört haben. Wenn Sie die erste Auflage einer Branchenkonferenz organisieren, haben Sie noch keine Basis loyaler Teilnehmer – Sie müssen sie "von außen" finden.

Sie haben attraktive Grafiken oder Videos und können Ihre Botschaft in wenigen Worten zusammenfassen. In sozialen Medien haben Sie Sekunden, um Aufmerksamkeit zu erregen. Eine lange Eventbeschreibung in einem gesponserten Post ist ein Eigentor.

Sie bewerben eine offene oder Massenveranstaltung. Eine Konferenz für 500 IT-Fachkräfte kann von LinkedIn-Werbung mit präzisem Targeting auf Programmierer in bestimmten Städten profitieren.

Der größte Vorteil von Anzeigen: Sie können verschiedene Botschaften und Grafiken testen und schnell herausfinden, was bei Ihrer Zielgruppe ankommt.

Was messen, um zu wissen, was wirklich funktioniert

Kennzahlen sind Ihr Kompass im Ozean der Werbeaktivitäten. Aber Achtung – nicht alle Zahlen sind gleich wichtig.

Bei E-Mail-Marketing verfolgen Sie:

Bei gesponserten Posts achten Sie auf:

Aber merken Sie sich eins: Die wichtigste Kennzahl ist nicht die Anzahl der Klicks, sondern die Anzahl der tatsächlichen Anmeldungen. Tausend Klicks, die sich nicht in Teilnehmer umwandeln, sind verschwendetes Geld.

Kanalwahl – konkrete Situationen, konkrete Lösungen

Nur noch 2 Tage bis zu Ihrer Veranstaltung? E-Mail an die Datenbank plus SMS-Erinnerung. Anzeigen brauchen Zeit zum "Anlaufen", und die haben Sie nicht mehr.

Sie öffnen gerade die Anmeldung für eine Veranstaltung in 3 Monaten? Nutzen Sie beide Kanäle. E-Mails an die Datenbank schaffen die erste Anmeldewelle, gesponserte Posts ziehen über den gesamten Werbezeitraum neue Menschen an.

Sie möchten eine spezifische Berufsgruppe erreichen (z.B. CFOs)? LinkedIn-Werbung mit präzisem Targeting. Ihre Datenbank hat wahrscheinlich nicht genügend Personen aus dieser spezifischen Gruppe.

Sie organisieren eine weitere Auflage einer zyklischen Veranstaltung? E-Mail mit der Botschaft "Seien Sie wieder dabei" an Teilnehmer früherer Auflagen. Sie wissen bereits, was sie erwartet und sind am ehesten zur erneuten Teilnahme bereit.

Wie das Anmeldesystem bei besseren Entscheidungen hilft

Ein gutes Anmeldesystem ist nicht nur ein Formular für Anmeldungen – es ist ein Werkzeug, das Ihnen hilft, die Wirksamkeit verschiedener Werbekanäle zu verstehen.

Mit UTM-Parametern können Sie verfolgen, woher Ihre Teilnehmer kommen. Der Link in der E-Mail kann den Parameter utm_source=email haben, der in der Anzeige utm_source=facebook. So wissen Sie genau, welcher Kanal mehr Anmeldungen generiert.

Moderne Anmeldesysteme wie CONREGO bieten fertige Integrationen mit beliebten E-Mail-Marketing-Tools. Sie können automatisch Teilnehmer früherer Veranstaltungen segmentieren und ihnen personalisierte Einladungen für weitere Auflagen senden.

Sie haben auch die Möglichkeit, verschiedene Versionen von Begrüßungs-E-Mails zu testen und zu vergleichen, welche die Teilnehmer besser einbinden.

Nicht "was ist besser", sondern "was macht jetzt Sinn"

Es gibt keine eindeutige Antwort auf die Frage, ob gesponserte Posts besser sind als E-Mail-Marketing. Das ist wie die Frage, ob ein Hammer besser ist als ein Schraubendreher – es hängt davon ab, was Sie tun möchten.

Werbung ist ein breiter Schuss – Sie setzen darauf, wenn Sie neue Menschen erreichen oder verschiedene Botschaften testen möchten. E-Mail-Marketing ist ein Gespräch mit jemandem, der Sie bereits kennt – Sie wählen es, wenn Sie eine gute Datenbank und eine konkrete Botschaft haben.

Grundregel: Spielen Sie nicht alles auf einmal, sondern das, was in Ihrem konkreten Fall wirklich funktioniert. Besser eine Sache gut machen als fünf schlecht.

Anstatt sich zu fragen "E-Mail-Marketing oder Werbung", stellen Sie sich die bessere Frage: "Was hilft mir, mein Ziel in dieser konkreten Situation, mit diesem Budget und in dieser Zeit zu erreichen?". Die Antwort wird klar sein.